Versicherung zum Schutz des im Bau befindlichen Gebäudes und der für die Errichtung des Gebäudes notwendigen Baustoffe auf dem Baugrundstück. Sie gilt während der gesamten Bauzeit bis zum Bezug des Hauses.
Sie sichert das Bauvorhaben gegen Feuerschäden ab.
Nach Fertigstellung und Bezug des Gebäudes geht diese Versicherung in die Wohngebäudeversicherung über. Sie ist während der Bauphase kostenloser Bestandteil der Wohngebäudeversicherung.

Was spricht für den Abschluss?
Gem. der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) hat der Auftragnehmer (Baufirma, Bauträger etc.) Anspruch auf Vergütung, falls seine Bauleistungen durch einen von ihm nicht zu vertretenden Umstand zerstört oder beschädigt werden. Das Risiko liegt dabei beim Bauherrn.

Was ist versichert?
Versichert wird das Todesfallrisiko. Bei Tod des Versicherten wird die Versicherungssumme an die Hinterbliebenen ausgezahlt. Im Erlebnisfall wird nichts ausbezahlt. Daher sind die Versicherungsprämien erheblich niedriger als bei einer Kapital- Lebensversicherung.

Wer haftet auf der Baustelle?
Grundsätzlich bleibt der Bauherr derjenige, der für die Sicherheit auf der Baustelle haftet. Warnschilder befreien den Bauherrn nicht von seiner Verantwortung. Wegen der oftmals unzureichenden Absicherung der Baustelle verletzen sich fremde Personen oder spielende Kinder. Haftpflichtig wird der Bauherr gemacht.

Was wird versichert?
Versichert werden Schäden an Gebäuden, die durch Feuer, Wasser Sturm und Hagel verursacht werden.